• Wache zeitig auf. Nimm im Bett noch ein paar bewusste Atemzüge. Freue dich schon jetzt auf deinen Tag. Strecke dich in alle Richtungen durch. Wenn du magst, stelle dir deinen perfekten Tagesablauf schon gedanklich vor. Freue dich darauf!

 

  • Gönne dir jeden Morgen – noch bevor du etwas anderes „produktives“ machst, 5 – 30 Minuten Zeit in der Stille. In dieser Zeit kannst du meditieren, aus dem Fenster blicken oder auch Spazieren gehen. Lenke dich in dieser Zeit aber nicht ab durch Lesen oder andere Tätigkeiten, die dir Input von außen geben. Lausche in dich hinein.

 

  • Mache eine Sache nach der anderen. Multitasking ist out und total anstrengend. Es zerstreut deinen Geist und kostet dir im Endeffekt mehr Zeit als es bringt. Mache eine Tätigkeit zu Ende, sei bis zum Ende ganz dabei und erst dann starte eine neue Tätigkeit.

 

  • Atme tiefer, wenn es hektisch wird. Mache eine kurze Atempause, bevor du in den Stressmodul verfällst. Du kennst die Anzeichen wahrscheinlich, oder?

 

  • Verzichte in der ersten Stunde nach dem Aufstehen auf jegliche Art von Medien (Handy, PC, Tablet, Zeitung, Radio, TV …).

 

  • Frühstücke ganz in Ruhe – im Sitzen, am Esstisch– und genieße die Gesellschaft, die lustigen Gespräche oder die Stille. Wenn du nicht gerne frühstückst, dann trinke eine Tasse Tee/Kaffee.

 

  • Mache alle Tätigkeiten so bewusst als möglich: Duschen, Anziehen, Jausenbrot schmieren, ….

 

  • Verabschiede deine Lieben in den Tag. Schau ihnen hinterher, wie sie ihren Weg gehen. Was hast du für ein Glück sie begleiten zu dürfen auf ihrem Weg.

 

  • Gehe/Fahre alle (Arbeits-)Wege ganz bewusst. Schau aus dem Fenster, genieße die Landschaft, höre die Geräusche oder verbinde dich bewusst mit anderen Menschen.

 

  • Nutze die auftretenden Wartezeiten (zB. rote Ampeln) als Pausen und nimm in der Zeit deine Atmung und die Empfindungen deines Körpers wieder wahr.

 

  • Mache in deinen Pausen wirklich Pause. Erhole dich mit Hilfe einer kurzen Entspannung, eines Spaziergangs oder eines kleinen Schläfchens. Komme ganz zur Ruhe.

 

  • Wenn es dir möglich ist, mache nach jeder Stunde einen kleinen Stopp und werde dir für 1-3 Minuten deiner Atmung und deinem Körper wieder gewahr. Erlaube deinem Geist sich in dieser Zeit wieder zu beruhigen.

 

  • Triff dich mit lieben Menschen, die dir wohlgesonnen sind, um dich mit ihnen auszutauschen und wertvolle Zeit zu verbringen.

 

  • Am Ende des Arbeitstages lasse den Tag nochmals Revue passieren. Was ist dir gut gelungen? Wofür bist du dankbar? Was könntest du das nächste Mal anders machen? (siehe hierfür auch den Impuls: Reflexion) Lasse den Tag danach dankend gehen.

 

  • Wenn es dir möglich ist, geh für eine kurze Zeit in die Natur, bevor du wieder in den Familienalltag eintrittst. 10 Minuten reichen dafür schon aus.

 

  • Wenn du zuhause angekommen bist, streife deine Arbeitskleidung ab um auch gedanklich ganz als Privatperson anzukommen. Begrüße deine Familienmitglieder und nimm dir dabei Zeit dich mit ihnen über die Augen zu verbinden. Wenn es dir möglich ist, räume dir 10 Minuten Stille-Zeit nur für dich ein.

 

  • Ritualisiere die letzten 1-2 gemeinsamen Stunden des Tages in deiner Familie.
  • Abendessen: Macht diese Zeit zu einer heilige Zeit für die ganze Familie. Keiner soll dabei zu irgendetwas gezwungen werden. Es herrscht strenges Erziehungs- und Nörgel-Verbot. Es wird nur über lustige und kindgerechte Dinge gesprochen. Alle sollen mitsprechen können. Niemand muss bei Tisch sitzen bleiben.

 

  • Spielen / Yoga / Kuscheln / Lesen. In welcher Form wollt ihr als Familie den Abend miteinander ausklingen lassen? Was macht euch Spaß? Was bringt euch noch mehr zusammen?

 

  • Abendtoilette: Was können die Kinder schon alleine erledigen? Wobei brauchen sie Unterstützung? In welcher Form ist die Unterstützung erwünscht?

 

  • Zu Bett gehen: Erzählt euch noch gegenseitig wofür ihr an diesem Tag besonders dankbar ward. Was hat heute nicht so geklappt? Worüber musstet ihr euch ärgern? Was war schön? Worauf freut ihr euch morgen? …

 

  • Nimm bewusst von deinem Kind Abschied für die Nacht. Genieß noch den Anblick des schlafenden Kindes und erfreue dich daran. Lasse dein Herz tanzen und springen dabei.

 

  • Praktiziere Yoga am Abend. Dabei reichen schon 10 bis 20 Minuten. Wenn du zu müde bist für eine anspruchsvolle Session, probiere es doch mal mit Yinyoga oder Yoganidra.

 

  • Bewege deinen Körper: Geh Tanzen, joggen, spazieren oder stell dich auf den Stepper. Durch Bewegung werden die Stresshormone viel schneller abgebaut.

 

  • Schaue kurz bevor du zu Bett gehst in kein digitales Medium mehr. Besser ist es zu lesen oder zu meditieren, bevor du ins Bett gehst. Halte das Schlafzimmer TV, Handy und Tablet frei. Dies soll ein Ort der Ruhe und Besinnung sein.

 

  • Kuschle so viel du kannst.

 

  • Gehe rechtzeitig – vielleicht sogar etwas früher – zu Bett. Schlaf gut!

 

Und wer gerne mehr davon hat: Am Freitag startet die 95h Jahresausbildung mit noch ganz vielen Tipps zum Thema Entspannung im Alltag mit Kindern. Ein paar Plätze gibt es noch: https://littleyogi.at/jahresausbildung/