Kannst du den Frieden in deinem Leben spüren?
Kannst du ihn mit deiner Familie leben?
Bist du mit dir zuFRIEDEN?

Ehrlich gesagt: Ich konnte das lange nicht von mir behaupten. Ständig verbesserte ich an mir und meinen Lieben herum. Hatte etwas an ihnen auszusetzen und wollte in jedem Moment schon einen Moment weiter sein. Ich war getrieben von der Zeit, meinen Projekten, meinen hohen Ansprüchen und falschen Auslegungen von Emanzipation.
Ich war rastlos und unzufrieden und hatte das Gefühl es niemanden Recht zu machen – am wenigsten mir.

Je mehr ich auf der Suche nach Perfektion war, desto weniger zufrieden war ich mit meinem Leben. Die Mutterrolle erdrückte mich, meine Projekte mussten aus Zeitmangel auf später verschoben werden und meine Paarbeziehung existierte so gut wie gar nicht mehr. Ich sah überall Baustellen und Defizite: Was könnte ich verbessern? Vielleicht hilft mir dieses Buch? Oder dieser Kurs? Kennst du das? – Lies WEITER

Irgendwann – im Sommer 2016 – forderten mich die geopolitischen Ereignisse dazu auf, mich auf die Suche nach dem Frieden in meinem Leben zu machen. Meine alte Freundin „Panik“ besuchte mich wieder. Ich hatte Angst vor der Zukunft und verzweifelte fast an ihrer Unkontrollierbarkeit. Ich war nun Mutter von 2 so wunderbaren Menschenkindern und konnte sie doch nicht vor dieser ungewissen Welt beschützen.

Wo war nur dieser Frieden nach dem alle sich so sehnten?

Im Außen? In meiner Familie? In mir?

Ich hatte so fixe Vorstellungen, wie eine Mutter zu sein hatte. Ich wollte vieles PERFEKT machen. Der perfekte Kindergarten, die perfekte Schule, die perfekte Erziehung… Diese Ansprüche saßen so tief in mir, dass ich sie anfangs gar nicht hinterfragte. Erst als ich tagsüber allein mit 2 Kindern zuhause war, erkannte ich meine eigenen Grenzen. Ich konnte nicht ALLES machen – und schon gar nicht perfekt. Je mehr Druck ich mir auferlegte, desto angespannter wurde die Situation zwischen den Kindern und mir. Ich sah mich alleine mit diesen intensiven Gefühlen überfordert und suchte mir Hilfe.

Nun gehe ich seit einem halben Jahr zur Psychotherapie und genieße jede einzelne Sitzung. Meine Therapeutin hat mir sehr viel Druck genommen und mir einige meiner ungesunden Muster aufgezeigt. Und so lasse ich mich jeden Tag mehr fallen und werde getragen vom Leben und seinem höheren Plan. Ich vertraue meinen Kindern und mir und feiere das Leben mit all seinen Farben.

Ich bin dem Frieden einen großen Schritt näher gekommen – Ich bin zuFRIEDEN.

ÜBUNG::: Entspanne dich ins Chaos

Kennst du das? Als hauptberufliche Hausfrau und Mutter gibt es immer irgendwo etwas zu tun: Wäsche, Geschirr, Windeln wechseln, Kochen, Streit schlichten, den Kindern hinterher putzen. Und sobald man eine Baustelle erledigt hat, sorgen die Kinder dafür, dass einem nicht langweilig wird. Generationen an Frauen  haben uns  vorgelebt, dass es mit Liebe gleichzusetzen ist, wenn man sich rund um die Uhr um  die Familie kümmert. – sich gar15994833_1366465873398074_2210273307341266255_o Sorgen macht und alles „unter Kontrolle“ haben muss.

 

Doch muss das so sein? Ist das überhaupt gesund? Was lernen die Kinder denn aus diesem Verhalten?

 

Ich übe mich gerade in einer für mich sehr schwierigen Praxis: Dem SEIN LASSEN. Sobald mich mal gerade kein Kind dringend braucht, setze ich mich an einen bequemen Ort und genieße mein Leben. Ich beobachte die Kinder, atme und bin dankbar für den Frieden in mir. Ich spüre aber auch den Impuls hochkommen aufzustehen und SOFORT den Geschirrspüler auszuräumen. Ich nehme Gedanken in mir wahr, die mir einreden, dass ich mir diese „Faulheit“ nicht erlauben kann. „Die armen Kinder müssen in diesem Chaos leben…“ Ich betrachte diese Gedanken wie einen lästigen Radiosender und lächle ihnen zu. Sie sollen sich doch einfach neben mich setzen und den Moment genießen. Ich bin zuFRIEDEN – egal wie chaotisch meine Umgebung aussieht.

CHALLENGE: #zuFRIEDENimCHAOS – Bringen wir mehr echtes Leben auf Facebook und keine geschminkte Wirklichkeit. Machst du mit? Poste doch auf Facebook ein Foto von deinem Alltags-Chaos. Ich glaube, dass es mindestens einen deiner Freunde sehr entspannt zu sehen, dass es bei dir auch so aussehen kann… ZEIG DICH! Ich freu mich schon drauf!

 

PSSST: im Hintergrund wird gerade fleißig visioniert …

Durch die Lernprozesse der letzten Jahre wurde auch mein „Littleyogi“ größer – fast schon erwachsen. Neue Projekte wollen durch mich entstehen und es wird im Hintergrund fleißig recherchiert und geplant. Ab Frühling wird es konkreter.

Magst du mir bei meiner Arbeit helfen? Dann freue ich mich, wenn du  auf diesen Link klickst und mir 4 Fragen beantwortest (dauert max. 5 Minuten)