• Kennst du solche Phasen, wo alles super läuft?
  • Wo du über deine Erfolge staunst?
  • Wo du ohne Ende kreativ bist?
  • Wo dir alles gelingt?
  • Und du auf einer Erfolgswelle surfst?

 

Genau da war ich gerade. Mein Business wuchs, meine Kinder auch, meine Zeit für mich wurde wieder mehr. Meine Partnerschaft erblühte nach einer unendlich langen Durststrecke mit 2 kleinen Kindern.

 

Und dann…?

 

Kennst du auch das Gefühl, das sich dann einstellt, wenn man nicht ganz wach bleibt? Es ist bei mir eine Mischung aus Undankbarkeit und Ungeduld. Ich nehme meine Erfolge nicht mehr wahr, bin gedanklich schon 5 Schritte und 10 Projekte weiter und vergesse auf meine Hausübungen im JETZT.

Dann passiert meist folgendes bei mir: Ich werde müde, demotiviert, beginne mich selbst zu sabotieren und ALLE ANDEREN sind Schuld an der Sache.

 

Genau in dieser Phase steckte ich in den letzten Wochen. Gay Hendricks nennt dieses Phänomen „Das Problem der oberen Grenze“. Es meint damit, dass wir mit so viel positiven Erfahrungen nicht mehr umgehen können, weil wir es verlernt haben in dieser Ekstase und Glückseligkeit zu sein. Limitierende Glaubenssätze wie „Ich bin es nicht wert“, „das kann ja nicht halten“, „Das wäre ja zu schön.“ … tauchen auf. Unbewusst beginnt man sich dann selbst zu sabotieren. Meist passiert diese Sabotage so lange, bis man wieder in der Komfortzone seines Alltags gelandet ist. Das bedeutet der Erfolg wird weniger, die Partnerschaft pendelt sich wieder auf dem Sofa ein – der gleiche Einheitsbrei lässt grüßen.

 

Zack bum! Alles zurück zum Anfang?

 

Ich werde mir dieser Grenze gerade sehr bewusst. Ich merke, wenn sich meine Müdigkeit nicht mehr „frisch“ anfühlt, sondern ein „fucking Muster“ ist. Es fühlt sich dann schal an. Es schmeckt nach Ausrede und Opfertum.

 

Diese Übung wird dir dabei helfen:

Setze dich mit Stift und Papier (oder einem guten Freund) hin. Atme ein paar Mal tief ein und aus. Entspanne bewusst deine Schultern.

  1. Frage dich: Welche Zweifel sind gerade in mir präsent. Schreibe alle Zweifel auf. (Am besten du schreibst gleich jeden Zweifel auf eine neue Seite.) ALLE – auch die, für die du dich schämen könntest. Drücke die Zweifel nicht weg aus deinem Bewusstsein. Stülpe keine positive Affirmation darüber, sondern lass alle Zweifel kommen und da sein.
  2. Lese dir die Zweifel nochmals durch und spüre, was jeder einzelne davon mit deinem Körper macht. Welche Emotionen werden davon ausgelöst? Spür in diese Gefühle hinein und lasse sie in dir Raum einnehmen.
  3. Unter deinem Zweifel sammelst du nun so lange Argumente, warum dieses Szenario sicher nicht eintreten wird, bzw. was du in diesem Fall tun würden, wenn das Szenario eintritt, bis du dich damit wohl fühlst. Du nimmst dem Zweifel somit den Wind aus den Segeln.

 

Ein Beispiel von mir: „Ich habe Angst, dass mich dieser Mann verletzen könnte, wenn ich mich wirklich noch mehr auf ihn einlasse.“

– Wenn er mich verletzen will, dann könnte er das immer machen. Und doch gibt es einen Teil ihn mir, der unverwundbar ist.
– Er (mein LIebster) ist es einfach Wert, mich auf ihn einzulassen.
– Mit diesem Schmerz werde ich dann lernen umzugehen.
– Dieser Schmerz zeigt mir weitere Aspekte dieses Lebens.
– Dieser Schmerz macht mich lebendig.
– Durch diesen Schmerz kann ich andere mit dem selben Schmerz besser verstehen.
– Wenn ich durch diesen Schmerz durch bin, kann ich andere, besser begleiten.
– Dieser Schmerz macht mich wach und zeigt mir, was mir im Leben wirklich wichtig ist.
– Die Liebe, die ich dabei empfinde geht weit über mein kleines Leben hinaus.
– Die Liebe, die ich durch meinen Mut zulasse, beflügelt mich und ermutigt andere es mir gleich zu tun.
– Die Liebe, die ich ausstrahle, heilt gleichzeitig mich und alle Menschen um mich herum.

Dieser Schmerz ist es wert gefühlt zu werden.

Ich bin nicht scharf auf diesen Schmerz, aber ich könnte ihn aushalten. Also Liebe, komm! Ich lass mich ein!

 

Meine Disziplin hilft mir dabei auch gerade sehr. Ich merke, dass sich mein Ego mit dem Gedanken JEDEN TAG auf das Meditationskissen zu setzen sehr schwertut. „What’s the Point?“ fragt es gerade, „Das haben wir jetzt ja schon einige Monate getan. Ich weiß, wie Meditation funktioniert. Lass uns heute pausieren!“. Das liebe Ego will gerade nicht über diese Schwelle. Es ist ja auch so gemütlich und wohl bekannt auf dieser Seite der Grenze. Und doch setze ich mich jeden Tag auf mein Kissen, rolle jeden Tag die Yogamatte aus und schlüpfe jeden Abend in meine Laufschuhe. Weil es genau das ist, was mein Ego in Wahrheit braucht – Verständnis, Disziplin und Willenskraft. Die Routine hilft alte Muster zu erkennen und sie liebevoll zu verlassen.

 

TIPP: Dieses Buch hat meine Sichtweise auf Erfolg revolutioniert. Ich empfehle es dir wirklich von ganzem Herzen. Es liest sich sehr gut und ist sehr spannend. Viel Spaß damit: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun: Mehr wagen und über sich selbst hinauswachsen

 

Wie sieht das bei dir aus? Kennst du dieses Problem der oberen Grenze auch? Wie gehst du damit um? Können wir dich dabei unterstützen? Gute Freunde können dabei helfen, dich auf diese Muster aufmerksam zu machen. Poste deinen Kommentar unter diesem Beitrag oder komme in die FB-Gruppe zuFRIEDEN in deiner Familie – hier können wir uns gegenseitig noch besser unterstützen und wachrütteln.

Denn: Du verdienst ein erfolgreiches Leben in Liebe und Wohlstand. That’s it!